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Unter-Krebsdorf


Natur- und Kulturressourcen in Unter-Krebsdorf
Schutzgebiete

Die Basaltsäulen in Racos sind Naturdenkmäler und beeindrucken durch Ausmaß und Gestalt. Sie  sind geologisch durch Lavaflüsse aus einem lokalen Eruptionszentrum gekennzeichnet (Dealul Capela / der Capela-Hügel); diese Ausflüsse bildeten im Laufe der Zeit kleine Säulen am Fuße des Gefüges und lange, dicke Säulen in der Mitte.
Geologiekomplex Racosul de Jos / Niederracos ist ein geologisches Naturschutzgebiet  - das vulkanische Gebilde liegt auf der westlichen Seite der antiklinal-synklinal-Struktur und befindet sich in einer Grabenstruktur im Gebiet des Persani-Gebirges. Bemerkenswert ist der emporragende Hauptteil der Struktur (Heghes-Gipfel), da es das gut erhaltene Neck-Gebiet des ehemaligen vulkanischen Apparates kund tut.
Die Fossilienstätte Carhaga in Racos ist ein Naturdenkmal, das wichtige Kalkgebilde für das Erkennen der Schichtenbelegung zeigt; sie ist ebenfalls für die Geologie bedeutsam, weil sie den Fachleuten zeigt, wie sich die lokale Tektonik entwickelt hat. Das Reservat ist wichtig für die Forschung, da es ein “Labor in situ” ist, wo Fachleute, Professoren und Studenten die fossile Tierwelt und das Facies wo es entstand, studieren können.    
Das Reservat der Bärenhöhle ist ein Naturdenkmal und fällt in die Kategorie der Höhlenreservate des Kreises Brasov, und ist aufgrund der Ausflüsse an den Höhlenwänden von grosser Bedeutung. Diese Höhle ist besonders kennzeichnend für das Persani-Gebirge. Der Kalkstein, in das sie sich gebohrt hat, stammt von der post-tektonischen Decke des Persani-Gebirges. Das Reservat hat eine doppelte wissenschaftliche Bedeutung: zum einen für den Höhlenbereich – für die parietalen Gebilde, einschliesslich der Steingestalt in Form eines Bärenkopfes; zum anderen für die Geologie aufgrund des Zeugnisses, wie sich die lokale Tektonik entwickelt hat. Die Höhle befindet sich auf dem Ländereien der Gemeinde Apata.
Der Bogen des Turnuz ist ein Naturreservat und umfasst botanische und Vogelschutzflächen mit Sumpfpflanzen (zahlreiche Pflanzenarten). Diese bilden einen wichtigen Bestandteil der Biotope, die am Rande der siebenbürgischen Senke anzutreffen sind, wo die hier lebenden Vogelspezies ganz eigene Nistarten aufweisen. Das macht diese Gebiete zu einer der bevorzugten Rast- und Paarungsstätten; sie liegen genau auf dem Weg der wichtigsten Zugrichtungen der Vögel aus den nördlichen Regionen in den Süden des Mittelmeers.

Lokale Bräuche

Die Festtage von Racos, das Fosnic

Handwerke

Holz-, Metall- und Wollverarbeitung, Töpferei

 

 

.... inmitten einer prachtvollen Landschaft, treten zwischen den Hügeln besondere Werte kulturellen Erbes zutage.

Die Basaltsäulen am Gemeißten Stein, Racos

Das Naturschutzgebiet der "Basalte in Racos" befindet sich im Westen der Persani-Gebirge und in der Nähe der Basaltförderstätte in der Gemeinde Racos, Kreis Brasov. Es ist ein geologisches Naturschutzgebiet auf einer Fläche von 1,05 Hektar.
Die Basaltsäulen von Racos sind zwischen 10 und 15 m hoch und aufgrund der schnellen Abkühlung des vulkanischen Lavastromes entstanden. Sie bilden ein Naturdenkmal und beeindrucken durch Ausmaß und Form; geologisch resultieren sie aus den Lavaflüssen eines lokalen Ausbruchszentrums (Dealul Capela).

Das Sukosd-Bethlen-Schloß

Gebaut im Jahre 1625 war das Racos-Schloß ein befestigter Adelswohnsitz des Grafen Sukosd. Es war ein kleines Schloß, das im Stil der Siebenbürgischen Renaissance gebaut wurde. Der Graf erhielt dieses Gut von Gabriel Bethlen als Vergütung seiner Militärleistungen. Die Gebäudekörper, darunter auch ein quadratischer Hof, sind von Mauern umgeben. Das Schloß hat kreisförmige Bollwerke, und der Eingangsturm ist quadratisch.
An den Schloßecken wurden Bollwerke angebracht, die zylinderförmig entworfen waren. Hier befanden sich auch Wohnräume, Lagerräume, Küchen.
Eine besondere Rolle kommt dem süd-östlichen Bollwerk zu. Das hatte eine Verbindung zur Etagewohnung und verfügte über einen achteckigen Salon, der halbkreisförmig angelegt. Die Wölbung bestand in einer kugelförmigen Kuppe, die acht schräge Öffnungen hatte. Die Kanten waren verziert.
Man erreichte den Schloßinnenhof über einen Gang, unter dem in der Mitte der Südseite befindlichen Turm. Das Schloß verfügte auch über eine zweite, dickere Mauerreihe in östlicher, südlicher und westlicher Richtung.



Im westlichen Teil des Schlosses dienten die auf zwei Ebenen engerichteten Räume zur Lagerung des Getreides, der Nahrungsmittel. Die Räume im westlichen Erdgeschoß dienten als Stall.
Eine Inschrift von 1700, am Schloßeingang, zeigt, dass zu diesem Zeitpunkt das Gebäude dem Grafen Stefan Bethlen gehörte. Auf der Wölbung eines Salons befand sich das in Stein gemeißelte Wappen der Bethlen-Familie.
Dieses Schloß ist auch mit dem Leben einer Herrscherfamilie der Valahei zur Zeit des türkisch-österreichischen Krieges von 1664verbunden. Damals stand Grigore Ghica Voda auf der Seite der Österreicher. Nach dem Krieg war der Herrscher gezwungen nach Polen zu flüchten. Seine Gattin, Maria, geht, seiner Anregung zufolge, nach Siebenbürgen, wo sie unter dem Schutz des Herzogs Mihail Apafi für längere Zeit im Racos-Schloß beherbergt wird. Hier wird ihr Sohn Matei geboren. Das Ersuchen der Türken, Maria samt ihren Schätzen nach Konstantinopel zu schicken, wurde von Mihail Apafi zurückgewiesen.
Nach 1873 geht das Schloß in das Eigentum des Grafes Samuel Teleki über. Während der Tage der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848-1849, fiel das Schloß zum großen Teile einem Brand zum Opfer. 1904 wurde das Schloß samt seines Guts von der Dorfgemeinde gekauft.

 
 

[22.10.2009]
 

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