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Budendorf
Die evangelische Wehrkirche Budendorf

Die Kirche wurde im XIV. Jahrhundert gebaut.
Zwischen 1505-1508 erhält Budendorf mehrmals Steuererlässe für den Bau der Kirche - unseren Erachtens für deren Befestigung. 1519 weist eine Inschrift darauf hin dass der Saal und der Chor mit einem Gewölbe bedeckt waren. 1538 bekommt Buneºti von der Provinz Hermannstadt (Sibiu) 16 Florine für die Verstärkung der Kirche, eigentlich für die Aufstützung mit Bälken, und 1544 und 1545 werden weitere 25 Florine fliessen für den Bau des Kirchenturmes. Um 1680 wird in der Nordwand und in der Südwand der Kirchenschiffe ein Holzgang errichtet mit der Inschrift: "Magister operis fuit Johann Roftler anno 1680" (genauer gesagt, in der südlichen Wand), in Übersetzung: "Der Meister des Werkes war Johann Roftler im Jahre 1680", welche Inschrift mit Blumenverzierungen und Versen gemalt ist. 1775 wird der Westgang mit Mauerwerk erbaut.


Im oberen Teil der Kirche, auf dem Dachboden befindet sich eine fast 40 cm dicke Tür, die den Verteidigungskorridor vom Chor trennt. Der Verteidigungskorridor - der auf einem Holzgerüst, gefüllt mit Ziegelsteinen (Fachwerk), über dem Schiff und dem Turm stand, wurde 1804 abgerissen und das Dachgebälk wurde 2 m tiefer auf Bögen zwischen den Gegenmauern abgesetzt. 1808 wurde ein zweiter Gang im Innenbereich der Nordmauer eingerichtet. Dieser enthält eine deutsche Inschrift mit gotischen Buchstaben: "Zum Denkmal seiner Dankbarkeit gegen Gott und diese Gemeinde stiftet dieses der Fremdling Johann Ludwig 1808". 1847 wird der Glockenturm repariert und neun Jahre später 1856 wird auch die Kirche saniert.

Die evangelische Wehrkirche Deutsch-Weisskirch

Die Kirchenburg in Weisskirch wurde gegen Ende des XV. Jahrhunderts errichtet. Die Kirche wurde in der Zeitspanne zwischen dem XV. und dem XVII. Jahrhunderts umgebaut.
Die erste in Viscri gebaute Kirche datiert aus der Zeit der Gebietsbesetzung durch die sächsischen Siedler. Der Plan der Kirche war einfach, mit einem einzigen Schiff und einer Halbkreisabside romanischen Stils im östlichen Teil. Diese Kirche wurde von der Tatareninvasion 1241-1242 zerstört und später durch ein anderes Bauwerk ersetzt, das noch heute zu sehen ist. Die Gegenstände und Münzen aus der Zeitspanne 1100-1120, die im Friedhof entdeckt wurden, und die aufmerksame Forschungsarbeit an den Mauern führten zur Schlußfolgerung, dass diese Stätten ursprünglich von Szeklergruppen bewohnt waren, die die süd-östliche Grenze des Ungarischen Königtums zu verteidigen hatten.
Die Szekler bauten auf dem Platz der heutigen evangelischen Kirche eine kleine Saalkirche ohne Turm. Diese war aus weiss-grünem Kalk, rechteckiger Gestalt mit Halbkreisabside nach Osten, und die einzigen Verzierungen waren vierkantige Kubiksteine, die die Ecken des Saales und den Anfangsteil der Abside ausmachten, ein Halbkreisbogen des südlichen Eingangs. Der Saal hatte eine ebene Decke, die Abside hatte eine Halbwölbung (die Länge der Kapelle betrug 13,5 m, der Saal 9,80 m, die Breite des Saales im Westen 7,8 m und im Osten 8 m).
Entsprechend der Fundstücke, die in den Gräbern im Innen- und im Aussenbereich der Kapelle gefunden wurden, nämlich Münzen und Schläfenringe vom Anfange des XII. Jahrhunderts, ist die Kirche zwischen 1100 und 1120 zu datieren; sie gehörte einer Szeklergruppe, die an diesem Ort die Grenze des ungarischen Feudalstaates verteidigten, noch vor der Besiedlung durch deutsche Siedler.
In der ersten Hälfte des XII. Jahrhunderts bringt der König der Ungarn deutsche Siedler ins Gebiet – nämlich die späteren Sachsen – und verlegt die Szekler in Richtung der Ostkarpaten, zur Verteidigung der dortigen Grenze. Um 1185 übernehmen deutsche Siedler aus Flandern die kleine Kirche und passen sie an die eigenen Bedürfnisse an, ohne sie dabei groß zu verändern.
Um 1225 wird im Innenbereich ein Westgang gebaut, der von drei kreisförmigen, mit romanischen würfelartigen, in zwei Ausmessungen gestalteten und mit spezifischer Verzierung belegten, Kapitells versehenen Säulen gestützt ist. Zwei davon, die kleineren nämlich, befinden sich zur Zeit im Chor, während das grössere Stück zu einem Taufbecken umgestaltet wurde. Sie sind heutzutage die einzigen erhaltenen Kapitells dieser Art in Siebenbürgen.


Die Existenz dieser Kapelle hat den deutschen Siedlern die Mühe der Errichtung einer dreischiffigen romanischen Basilika erspart; solche Bauwerke wurden in den meisten sächsischen Siedlungen in Siebenbürgen des XIII. Jahrhunderts errichtet. Die Anpassung der Kapelle erfolgte in zwei Stufen, im Einklang mit der sozialen Entwicklung der Siedler und den entsprechenden historischen Bedingungen. Der Wohnturm, errichtet in einer Entfernung von 4 m von der Kapelle, erinnert an das Bollwerk der Greaven in Calnic und Garbova, genauso auch die ovale Form des Innenhofes, mit dem die Burg umgeben ist und worin auch der alte Friedhof mit Kapelle beherbergt ist. Das Erdgeschoß hat keine Öffnungen, das Tor hat Wiegengewölbe in Ost-West-Ausrichtung, genauso wie die zweite Etage, die an der unteren und an der oberen durch Treppen verbunden ist, die in die mächtige Mauer eingemeißelt worden sind. Von der zweiten Etage ab trugen die Etagen 1,60 m grosse Zinnen, die für die Schützen errichtet wurden.
Im XIV. Jahrhundert wird die Ostseite der romanischen Szeklerkirche umgebaut: die Absiden werden abgerissen und ein trapezförmiger, gut gestärkter Chor wird errichtet, der einen halbkreisförmigen Abschluß aufweist und auf sieben Gegenmauern steht. An der nördlichen Wand der Saalkirche wird eine Sakristei gebaut. Der Chor erhält einen Ogivenbogen und ein Halbkreisfenster, die 1970-1971 während der archäologischen Forschungen zutage gebracht wurden.

Die dritte Baustufe, datierend aus der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts, fällt mit der Befestigung der Kirche zusammen. Durch die Verlängerung der Seitenwände der Kapelle wurde die Kirche an das Bollwerk angeschlossen. In dessen Erdgeschoß wurde ein Eingang im westlichen Teil gebaut, der jetzt die westliche Wand der Kirche ausmacht, und die in einem Steinrahmen gebrochenen Bogen ausgestaltet wurde.

Im ersten Viertel des XVI. Jahrhunderts ist die Kirche befestigt worden und der Saal wurde gegen Westen verlängert und durch Bauwerk an den mächtigen Westturm angeschlossen. Die Wände des Chors wurden entsprechend einem mehreckigen Grundriss errichtet; zusätzlich wurden noch die neuen Gegenmauern gebaut, die die Bögen stützen, und über die die nach aussen ragende Verteidigungsetage hinzugefügt wurde. Über dem Chor wird nach innen eine Stuckwand durch Mauerwerk errichtet. Der Verteidigungskorridor über dem Chor wurde abgerissen und die Dachumhüllung wurde über den Verteidigungsbogen gesetzt. Die Fenster wurden teilweise ausgebaut oder eingemauert, und durch andere, in rundem Bogen, ersetzt. Anlässlich dieser Restaurierungsarbeiten wird eine Inschrift auf dem Triumphbogen zutage gebracht.

An diese Umgestaltungen erinnert eine Inschrift auf dem Triumphbogen, die das Jahr 1743 zeigt. Grosse Wandgemäldeteile wurden entdeckt, aber die Malerei ist teilweise während der Bautätigkeit an dem Chor zerstört worden. Kirchenstühle mit gotischen- und Renaissancegemälden, die Pflanzen darstellen, stehen entlang der Westwand; Die Holztribünen, mit ihren gemalten Handläufen, datieren aus dem Jahre 1717, und die Kirchenstühle an der Südseite aus 1783. Diese Möbel mit rustikalem Gemälde verleihen dem Innenraum eine besondere Ausstrahlung und haben gleichzeitig einen bedeutenden ethnographischen Wert.


Zur Zeit erinnert der Innenraum der Kirche an die Atmosphäre eines sächsischen Bauernhauses, welches reich an volkstümlicher Kunst ist: die kassettenartige Decke steht im Einklang mit den Seitengängen, immer aus Holz gefertigt, mit in naiver Art gemalten Handläufen und mit den alten, Bauernkunstgemälde tragenden Kirchenstühlen. Die barocke Holzkanzel datiert aus dem Jahre 1791. Der Altar, im klassischen Stil des XIX. Jahrhunderts ist ein Werk des Malers J. Pankratz aus Reps, und die Orgel funktioniert seit 1817 und wurde vom Johann Thois aus Rasnov über dem Altar gebaut und installiert. Das Alleinstellungsmerkmal  bleibt jedoch das Taufbecken, gefertigt aus dem romanischen Kapitell auf einem Säulenteil, das uns aus dem Zeitalter der kleinen Kapelle Alba Ecclesia erhalten geblieben ist.

Im XIII. Jahrhundert wurden eine Kapelle und ein Wohnturm gebaut, ähnlich denjenigen in den Greavenburgen in Sebes, umgeben von einem Innenhofring oder von einem ovalen Innenhof. Dieser Innenhof steht noch im Süden, Osten und im Nord-Osten. Die Mauer wurde aus Bach- und Grenzstein gebaut. Am Anfang des XVI. Jahrhundert wurde die Innenhofmauer grösstenteils wiederaufgebaut und mit Pech- und Schießöffnungen versehen. Auf ihrer Innenseite steht ein bedeckter Holzverteidigungskorridor. Einige der Schießscharten bestehen aus Eichenholzrahmen mit aufziehbarem Verschluß. Im Osten wurde ein dreistöckges Bollwerk errichtet, das genau vor die Aussenmauer gesetzt wurde.
Im südlichen Teil des Chors befindet sich der „Torturm”, der über dem Toreingang weitere drei Stockwerke hat; das oberste Stockwerk enthält einen Holzverteidigungskorridor. Das Südbollwerk, zusammengefügt mit einem Turm, hat einen Wehrgang der nach aussen ragt und ein Viergabeldach. Im oberen Stockwerk befinden sich Schießscharten.
Zwischen 1648-1649 wurde folgendes gebaut: der Westturm mit vier Etagen quadratischen Grundrisses, ein Verteidigungskorridor, Dachumhüllungsbrüstungen und ein pyramidenartiges Dach.
Die Glockenstütze befand sich im vierten Stock.
Im XVIII. Jahrhundert erhält die Wehrkirche in Viscri einen zweiten Mauerring; dieser ist aber nicht von Türmen umgeben. Anfang 1743 wird der Verteidigungskorridor der Innenmauer abgerissen, und an seine Stelle wird ein bedeckter Korridor fürs Getreide errichtet. Im XIX. Jahrhundert wird der Verteidigungskorridor des Bollwerks abgerissen. Darunter, in den zwei Räumen, wird eine Schule eingerichtet.
1970-1971 wird die Restaurierung der Wehrkirche in Viscri durchgeführt. Das Bollwerk erhält einen neuen Verteidigungskorridor.

Die evangelische Wehrkirche Deutsch-Kreuz


Die Kirche wurde im XV Jahrhundert errichtet.
Im XV Jahrhundert wird ein Kirchensängerstuhl bemalt. Nur im XVII. Jahrhundert wird die Kirche in Deutschkreuz erwähnt, aber es besteht die Möglichkeit dass es eine ältere kreuzförmige Kirche gegeben hat. Laut Tradition kommt der alte sächsische Name Kreuz - Crit von einem grossen Kreuz das auf dem Vorgebirge gestanden habe, welches aus den drei Ortschaften der Abtei Cirta zu sehen war. Daneben soll die ältere Steinkirche, namens Zum heiligen Kreuz, gestanden haben. Die Kirche hat einen niedrigen Chor, aber die Decke des Schiffes ist dafür höher. Über den Fenstern der Saalwand stehen die Mauerwerkwölbungsbögen. Gen Westen, weiterhin, finden wir einen spitzen Glockenturm. 1551 erhält Deutschkreuz von der Bank der Provinz Hermannstadt (Sibiu) eine Hilfe bestehend in einem Kredit in Wert von 5 Florinen für Bauarbeiten an der Kirche. 1810 wurde die alte Kirche abgerissen. Zwischen 1810-1813 baut man die neue Kirche im klassischen oder neuklassischen Stil. Diese hat einen grossen, umfangreichen  Saal mit zwei Traveen, und wird von einem Gewölbe böhmischer Art bedeckt; Doppelstärkungsbögen (Bogenader) auf Abdruckpfählen (Kapitells) klassischen oder neuklassischen Stils stützen und trennen die Traveen. Der Chor ist schmal, eng und hat ein a vela - Gewölbe. Der Glockenturm im klassischen oder neuklassischen Stil wurde gleichzeitig mit der Kirche in der Westfassade errichtet. In der neuen Kirche stehen noch, auf zwei Tribünen der Westwand, Kirchenstühle der alten Kirche, davon stammen manche aus dem XVII Jahrhundert mit Temperagemälden, die denjenigen in Cloasterf ähneln. Ein Kirchenstuhl in der oberen Tribüne trägt auf einer seiner Tafeln das Bild einer kleinen Kirche, was eine Darstellung von ungefähr der alten Kirche zu sein scheint.

Die evangelische Wehrkirche Meschendorf

Die Kirche wurde im XIV-XV. Jahrhundert gebaut, zunächst im romanischen Stil, später dann im frühgotischen. Sie wurde von einem Innenhof unregelmäßigen Vielecks umgeben, und die Befestigungsarbeiten erfolgten im XV. Jahrhundert.
Im XIV. Jahrhundert wurde eine Saalkirche im frühgotischen Stil mit Westturm gebaut. Die Aussenwände werden von Gegenmauern gestützt. Der Saal (12,4 x 7 m) erhält einen Chor (9,3 x 5,6 m) durch einen ogivalen Triumphbogen, dabei sind der Chor und der Bogen getrennt. Vom alten Adergewölbe sind nur noch zwei Gewölbeschlüssel übriggeblieben. Das Erdgeschoß des Glockenturmes trägt darüber ein gerades zylindrisches Gewölbe. 1495 wurde der Glockenturm befestigt. Er hat noch einen Verteidigungskorridor mit Umhüllung und ein steiles pyramidenförmiges Dach. Das Westportal ist verschlossen. Über dem Saal und dem Chor wurde eine Verteidigungsetage errichtet, die aus der Mauerlinie auf Rammböcken oder auf rammbockartigen Holzpfählen herausragt. 1568 wird das Steuerzehntel in Meºendorf für den Wiederaufbau der Kirche nach einem älteren Brand verwendet. 1701 werden entlang des Kirchensaals und am Chor einige Gänge gebaut. 1817 mußte das Gewölbe wegen drohendem Zusammenbruch abgerissen werden; an seiner Stelle wurde eine „Balkendecke” angebracht. Der Verteidigungskorridor wurde beseitigt und der Fuß der Umhüllung wurde auf Rammböcke gestellt. Um 1900 wird der Chor mit einem geraden zylindrischen Gewölbe (Adergewölbe) und mit einem Verstärkungsbogen (Gewölbestützungsbogen), der darübergezogen wurde, versehen. 1914 wird die Malerei in den Gänge von Josef Vogel restauriert. In der Nordmauer des Chors wurde eine „sakrale Nische” gefunden, die ungefähr 50 cm groß ist und einen niedrigen Ogivenbogen aufzeigt.


Das Befestigungswerk kann aus den letzten Jahren des XV. Jahrhunderts datiert werden. 1495 wurde eine Innenhofmauer aus Grenz- und Sandstein um die Kirche gebaut; heutzutage beträgt deren Höhe nur 5 m. Der Verteidigungskorridor, auf Rammböcken gestützt, wurde nur teilweise erhalten (im südlichen Sektor) und ist 2 m hoch. Zwei Wehrtürme mit drei Etagen wurden im Süd-Osten und im Süd-Westen der Wehrkirche errichtet. 1552 und 1554 erhielt man für die Befestigung der Kirche in Meºendorf einen Zuschuß in Wert von zehn Florinen vom „Haus der Sieben Stühle”. Im XVI. Jahrhundert wird eine zweite Aussenmauer des Innenhofes (die heute nur noch 3 m hoch ist) mit Schießscharten im Westen, Süden und im Osten hinzugefügt; dadurch entstand ein Zwinger. 1701 wird die Befestigung der Kirche restauriert, worauf aus einer Inschrift geschlossen werden kann, die in einer „ausgehöhlten” zweibögigen Südwandnische stand. 1888 wurden ein Teil der Aussenmauer und der Süd-Ostteil der Ringmauer abgerissen, um die erwähnte Schule bauen zu können. 1958 wurde der ansehnliche Turm im Südosten und im Ostteil der Innenhofmauer, oder der Ostturm wegen mangelnder Standfestigkeit abgerissen.

Die evangelische Wehrkirche Radeln

Die Kirche wurde im XV.-XVI. Jahrhundert im gotischen Stil gebaut. Sie war dem Heiligen Johannes gewidmet. Die evangelische Kirche konnte auf seinen wertvollen Schreinaltar, mit zwei festen und zwei beweglichen Flügeln vom Übergangszeitalter vom Gotischen zur Renaissance stolz sein. Die Kirche hat einen mehreckigen Innenhof.
Im XV. Jahrhundert liegt der Stamm des Glockenturmes teilweise in Ruinen. 1494 erhält man für den Bau der Kirche in Roadeº eine unerhoffte Unterstützung von Seiten der Stadt Hermanstadt-Sibiu. Der Turm wird bis zum fünften Stock ausgebaut und ein Holzkorridor wird erhalten. Die Fenster wurden eingemauert um zu Schießscharten umgebaut zu werden. Die Wände des Saals werden um 22 m erhöht und eine Wehretage befindet sich über dem Ziegelsteinbogen, der sich zwischen den Gegenmauern erstreckt. Über dem Chor steht eine Dachumhüllung, die auf Holzbalken ruht. Zwischen 1504-1508 werden für den Bau der Kirche mehrere Steuererlasse erteilt. 1526 wird die Sakristei errichtet; die bemalte Tür der Sakristei trägt das Datum 1526. Die Pfarrertür - 1671. Die Spiegel oder die Brüstungsüberzüge sind bemalt. Unter anderen Motiven der ländlichen, bäuerlichen Verzierungen gibt es ebenfalls eine gemalte Darstellung der Wehrkirche in Roadeº. 1729 ist das auf der Aussenseite der Sakristeitür eingetragene Datum, und 1753 ist das Jahr der Realisierung mancher Gangbrüstungen in den Nord- und Südteilen. Das Oberteil des heutigen Turmes erinnert an den kennnzeichnenden Stil des Barsei-Landes. 1819 werden Reparaturen an der Kirche durchgeführt, und 1821 wird die den Chor umgebende Mauer beseitigt. 1874 erhält der Kirchenchor ein neues Dach. In der Nordwand des Chors steht eine geheime, rechteckige Nische. An der Hälfte der ’70er Jahre werden durch die Bauabteilung des Evangelischen Konsistoriums in Sibiu Sanierungsarbeiten an den Türmen und an der Ringmauer durchgeführt.
Die Kirche hat einen Innenhof, eine Umzäunung mehreckiger Art, mit fünf dreistöckigen Türmen verstärkt; die Etagen ragen aus der Baulinie heraus.
Die Umzäunung kann folgenderweise beschrieben werden: die Ringmauer der Kirche bildet ein unregelmässiges Oval, das von vier rechteckigen Türmen flankiert wird, die „größtenteils wiedergebaut worden sind”, und an den Süd- und Ostseiten wurde „ein Aussenhof hinzugefügt”. Der Aussenhof steht auch heute noch, aber nur im süd-östlichen Teil, während der nord-westliche 1854 abgerissen wurde.
1841 wurde ein Bollwerk niedergerissen und wiedergebaut. 1871 wurde am Süd-Ostturm eine Kammer für die Schule gebaut, und deswegen wurde der Turm Alte Mädchenschule genannt. Wie noch zu sehen ist, wurden in der Südfront die Jahre 1618 und 1871 eingeritzt. Um 1882 wurde der Süd-Westturm abgerissen, und derjenige im Osten wurde als Wohnung des Burgwächters eingerichtet. Unter seinem Barockdach befindet sich der Fahrzeugeingang, mit geradem zylindrischen Gewölbe, das mit schweren, mit Eisen verstärkten, Eichenholztoren verschlossen wurde. In der Südmauer gibt es eine kleine Tür für Fußgänger, ein schweres mit Eisen verstärktes Eichenholztor, das aus dem Jahre 1651 datiert (das Jahr wurde in das Eisen graviert). Die kleine Tür ist mit Reseden verziert, die wiederum in Eisen eingraviert sind. Auf dem Nordturm, sehr malerisch als „Holzkeller” bezeichnet, steht ein Wetterhahn, der die Windrichtung anzeigt und darauf hinweist, ob der Regen gegen den Wald zieht.

Katzendorf
Die evangelische Wehrkirche Katzendorf


Die Kirche wurde im Zeitraum zwischen den XIII.-XVI. Jahrhunderten errichtet und ursprünglich war sie eine romanische Kirche, basilikalen Entwurfes.
Der Bau der romanischen Basilika, mit drei Schiffen, kann kurz nach dem Jahr 1250 eingestuft werden. Der  Bau weist drei Halbkreiswölbungsbögen seitlicher Ausrichtung, einen quadratischen Chor, eine halbrunde Abside und ein von den Seitenteilen gestütztes Glockenhaus auf. Die Datierung wird auch durch die romanischen Doppelfenster, je drei auf jeder Seite des Hauptschiffes und älter als die Doppelfenster in Drauseri, bestätigt. Darauf kann geschlossen werden, weil, im Falle der Fenster in Cata / Katzendorf, der Doppelhalbkreisbogen auf einer zentralen und auf zwei sekundären Säulen gestützt ist und würfelartige Kapitells trägt. Die Kapitells in Drauseri sind dreiblattartig, was auf eine spätere Form schliessen lässt. Eine Bogenleiste in drei Rückzügen erstreckt sich über jedes Fenster.     
Im XIII Jahrhundert wird eine dreischiffige Basilika auf Bälken errichtet, die mit einem Glockenturm im Westen, und mit einem inzwischen modifizierten romanischen Chor versehen ist. Im XV Jahrhundert ist die Seitenabside des Chors beseitigt und mit einem "5/8-Chorschluß" ersetzt worden. Über dem Chor steht ein kreuzförmiges Gewölbe, deren Ader einfache konkave Abdrücke aufweist. 1711 wird ein Holzgang gebaut. 1860 wird der westliche Steingang abgerissen. Im südlichen Teil baut man eine Sakristei, und die Predigtkanzel, die Kirchensängerstühle und das Fenster werden vollständig renoviert. Zwischen 1860-1864 finden groß angelegte Sanierungen im Innenbereich der Kirche statt. 1894 fällt der massive Kirchenturm plötzlich zusammen. Das Gewölbe des Hauptschiffes wird dadurch zerstört, und das gleiche Schicksal trifft auch die Seitenschiffe und das (romanische) Westportal; die Westfassade muss wiedergebaut werden. Anstelle des Turmes und der Seitenschiffe erhällt die Kirche im Westen einen neuen Frontteil mit Vornaos und Treppen, zugleich Seitenzugangstreppen. Die Westfassade erhällt ein einfaches Portal. 1926 hat der Architekt Karl Scheiner, berühmt wegen seiner Farbenauffassung, die evangelische Kirche in Katzendorf angestrichen. 1969 werden Sanierungsarbeiten an der Kirche durchgeführt, bestehend in der Wiederherstellung des Daches und in Mauerreparaturen. Während der Arbeiten wurden am nördlichen Teil der Kirchenobermauer oder auf nördlichen oberen Mauer zwei romanische Doppelfenster entdeckt. Zwei Türme erhalten neue Holzzugangstreppen.

Die evangelische Wehrkirche Draas




Die Kirche in Drauseni mußte einer Reihe von Schrumpfungen und Änderungen unterliegen; es gibt trotzdem genug Elemente um die ursprüngliche Gestalt zu erkennen. So kommt es dass die Westmauer des Glockenturmes vom Hauptschiff einen "mächtigen Risalit" bildet, unten das Portal und im Stock eine Tribüne umfasst". Das Erdgeschoß des Glockenturmes hat ein Kreuzgewölbe, aber die Tribüne trägt schon ein auf Ogiven gestzütztes Gewölbe, welches "an den Ecken auf kleinen, gebundenen Säulen ruht". Eine andere Innovation ist die Spiralentreppe die zur Tribüne führt, in der Westmauer des südlichen Seitenschiffes. Obwohl die Seitenschiffe entfernt wurden, kann man trotzdem die rechteckigen Pilaster erkennen die die Schiffe trennten, und in der Süd-West-Ecke sind die Spuren der Seitenschiffogiven zu sehen. Das Hauptschiff trug am Anfang eine Decke, die 1494 mit dem heutigen Ziegelsteingewölbe ersetzt wurde. Dieses steht auf Ziegelsteinpilaster, die "in der ehemaligen Trennmauer der Schiffe eingegliedert waren".
In den oberen Mauern des Schiffes sind noch die Spuren der romanischen Doppelfenster zu sehen, deren schlanke Säulchen, in Sandstein gemetzt, Kapitells mit eckigen Klammern tragen. Das Portal ist halbkreisförmig, und die Fensternische ist fein geformt durch zahlreiche "Pilasterrückzüge", zwischen denen sich die Säulchen einfügen.
Im ersten Stock des Turmes steht ein "Stiftergang", oder der Westgang, der ein kreuzadergeformtes Gewölbe trägt, dessen Adern sich ebenfalls aus den Ecken erstrecken. Der Eingang erfolgte über eine Spiralentreppe im südlichen Teil des Seitenschiffes. Der Westgang hat eine Öffnung in rundem Bogen zum Hauptschiff. Der obere Rand des Mauerwerkteils ist ein halbkreisförmiger Fries wie in Alba Iulia und in Cincu. Um 1500 fand eine bedeutende architektonische Änderung der Basilika statt: ein kreisförmiges Bauwerk.
Die Seitenschiffe sind grösstenteils niedergerissen worden. Nur neben dem Westturm ist noch ein Teil erhalten geblieben. Die Wölbungsbögen, die Gewölbe zwischen dem Haupt- und dem Nebenschiff sind aus Mauerwerk; das gleiche gilt auch für den Turmgang zum Innenraum der Kirche. Der Chor erhielt eine Ummantelung (die Aussenmauer wurde verdoppelt), sodass sie nach aussen eine rechteckige Form erhält. Der Kirchensaal zeigt ein Ziegelsteingewölbe auf. Der Chor wurde zur gleichen Höhe mit dem Hauptschiff gebracht. Darüber wurde ein Verteidigungskorridor mit Holzstruktur und Mauerwerkteile, oder mit Dachumhüllung über Holzkonsolen gebaut. Der Glocketurm hat ebenfalls einen Verteidigungsholzkorridor, der oben ein pyramidförmiges Dach trägt.
Anlässlich des Wiederbaus wird gleich eine Zuwendung vonseiten des "Provinzhauses Sibiu der 7 Richterstühle" vom Jahr 1494 erwähnt, sowie 11 Florine die von der Gemeinde kamen. Im XVII. Jahrhundert wurden die Holzgänge im Innenraum der Kirche eingemauert. Die Brüstungen der Gänge sind mit Möbeln belegt, die sächsische gemalte Verzierungen tragen. Dazu kommen noch lateinische Inschriften und die Datierungen 1637 und 1679. 1782 wurde das Gewölbe des Hauptschiffes repariert. Das geht aus einer Inschrift auf dem Triumphbogen hervor. Eine Inschrift aus 1804 erwähnt dass es im Jahre 1224 die sächsische Gemeinde schon gab; ferner fanden die Reparaturen an den Gewölben in den Jahren 1782 und  1804 statt, wodurch die Kirche beworfen und in Kalk überzogen wurde. Heutzutage befindet sich die Wehrkirche im Sanierungsprozess, die Holzgerüste dazu stehen sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich.
Die ursprüngliche Bautätigkeit begann im XII. Jahrhundert; es handelt sich um eine dreischiffige Basilika mit einem riesigen Glockenturm an der Westseite. Die Architektur zeichnet sich durch gotisch-cistercienische und romanische Formen aus - hierbei ist das Westportal zu erwähnen. Im XV. Jahrhundert wurden die Seitenschiffe beseitigt. Die Seitenwände des Hauptschiffes bewahren noch die Wandmalerei vom Ende des XIV. Jahrhunderts auf; im südlichen Teil ist die Legende der Heiligen Kathrin in Alexandrien in einem gotischen Stil dargestellt. Nach 1496 wurde der Kirchenchor für Verteidigungszwecke eingerichtet.
1841 wurde der westliche Teil der Ringmauer abgerissen um Platz für eine Schule zu räumen. 1969 wurde der teilweise niedergefallene Ostturm der Festung wiedergebaut. 1972, anläslich des Anfanges der Restaurierungsarbeiten, wurden der Altar und die Gallerien aus der Kirche entfernt und nach ªura Mare getragen. Die Bestandsgegenstände, die Möbel, wurden in eingerichtete Lagerräume getragen und zwischenzeitlich gelagert. Am Anfang der '80er Jahre konnte die sachgerechte Lagerung nicht mehr abgesichert werden, also wurden Teile der Gallerienbrüstungen und der Wandtäfelung entfernt und in die Kirche in Sura Mare aufgebaut.
1993 wurde die Bautätigkeit an der Wehrburg in Drãuºeni wiederaufgenommen. Dank diese Anlasses wurden dann zwischen 1993-1996 archäologische Untersuchungen durchgeführt, die Bauwerke im Osten und imm Westen der Kirche zutage brachten - eine rechteckige Innenhofmauer mit vier erhaltenen Türmen. Rings um die Kirche gibt es "nischenartige Totengraben", die den grössten Friedhof dieser Art in Siebenbürgen bisher ausmachen. 1997 wurde die Wehrkirche in Drauseni in ein nationales Restaurierungsprogramm aufgenommen, welches vom Kultur- und Kultusministerium angesetzt wurde; die Sanierungsarbeiten werden aber sehr langsam abgewickelt, wegen des Mangels an finanziellen Mitteln. Die Kirche, die Festung und die Dächer sind stark beeinträchtigt und es besteht die Gefahr, dass die Mauern über Wohnhäuser zusammenbrechen.

Jibert
Die evangelische Kirche und der befestigte Innenhof Seiburg

Die Kirche wurde im XIII. Jahrhundert gebaut und 1859 abgerissen. Zwischen den Jahren 1868-1883 wird die heutige Kirche gebaut, die auf einer kleinen Anhöhe gemeinsam mit dem Pfarrhaus, der Schule und dem evangelischen Saal steht. Sie ist von einem unregelmässigen Innenhof mit niedriger Stein- und Ziegelsteinmauer umgeben.
Diese erste Kirche, die ungefähr um 1250 zu datieren ist, soll basilikaler Art mit Westglockenturm gewesen sein. Das Portal an der Westfassade ist halbrund, hatte Säulen und Kranzgesims, während der Triumphbogen mit Würfelkapitells versehen war. Das halbzylindrische Gewölbe steht auf „Konsolen mit eckigen Klammern mit Vogel- und Menschengestalten; zwei davon wurden als eingebaute Teile in der Mauer des Bauernhoftores Nr. 53 erhalten”. Die Kirche wurde um 1450 durch die Verstärkung des Glockenturms und durch eine Innenhofmauer befestigt, die 5-6 m hoch war und Türme hatte; der letzte davon wurde um 1937 abgerissen. Die heutige Kirche, 1868-1883, saalartig im neugotischen Stil, wurde mit Hilfe des Vereins „Gustav Adolf” errichtet.

Die evangelische Kirche und der befestigte Innenhof Stein


Die Kirche wurde im XIII Jahrhundert gebaut und mußte 1500 und 1852 erneuert werden.
Im XIV. Jahrhundert wird eine dreischiffige Basilika auf Bälken und ohne Turm gebaut. Die Seitenschiffe wurden abgerissen; das Gewölbe des Hauptschiffes besteht aus Mauerwerk, genauso die Oberwand der Kirche. Der Chor und das Schiff sind mit einem Verteidigungskorridor versehen. Der Chor erhält eine 5/8-Öffnung, und die Gegenmauern werden durch das Gewölbe verbunden. In hinteren Teil stehen die Pechwurföffnungnen, über welche ein Verteidigungssstock steht. 1517 wird über das Hauptschiff ein gerades zylinderförmiges Gewölbe mit Lünnetten errichtet. Das Gewölbe ist mit sternförmigen Adernetzen verziert. 1676 wird die Kirche durch ein Brand beeinträchtigt. 1845 wird das Gefüge in westlicher Richtung ausgebaut. Dessen Länge ändert sich jetzt auf 38,5 m, seine Breite auf 10,8 m. Der Verteidigungsstock über dem Saal und das Gewölbe zwischen den Gegenmauern wird jetzt abgerissen. Immer damals wurden ein südlicher Ausgang und ein Balgraum für die Orgel gebaut. Anlässlich der Befestigung der Kirche baut man einen Glockenturm. 1738 bricht der Glockenturm zusammen wegen eines Erdbebens, und 1763 wurde dieser Turm wiedergebaut. 1802 bricht der Turm nochmals zusammen, wegen des zermalmenden Erdbebens aus dem Jahr, und zwischen 1842-1848 wird der heutige Turm der Kirche in Dacia aus Ziegelstein an der Westfassade gebaut. Beim Bau des Fundaments für den Glockenturm wurden, in 2 m Tiefe, eine Inschrift in Stein und Reste einer römischen Strasse gefunden.
Die Kirche ist von einer viereckigen Innenhofmauer umgeben (62 x 62 m), mit Mauern in Höhe von 4 m, mit quadratischen Türmen an den Ecken, gebaut aus Bergwerk- und Bachstein. Im XV. Jahrhundert wurde eine Innenhofmauer errichtet in Form eines unregelmäßigen Vierecks, mit Seitenlängen zwischen 64 und 73 m. An der Mitte der Nordseite des Innenhofes ragt der fünfte Turm empor, mit einem nach innen geneigten Dach. Die Bollwerke haben zwei Stockwerke und Schießöffnungen im Erdgeschoß und auf der Ebene der Stöcke. Der Innenhof hatte anfänglich einen Wachtweg. Heute kann man noch die Löcher der ehemaligen Holzbälken der ehemaligen Struktur in der Mauer sehen. Der Innenhof datiert wahrscheinlich aus dem XVI. Jahrhundert und unterlag leichten Änderungen im XVI. Jahrhundert (1587) und nach 1862, als das Bollwerk, wo die alte Schule geamtet hatte, abgerissen wurde.

Die evangelische Kirche und der befestigte Innenhof Leblang

Auf der Stelle einer 1884 abgerissenen Wehrburg haben die Architekten Johann und Karl Letz in Schäßburg die jetztige Kirche errichtet. Sie hatte den Heiligen Martin als Schutzherrn. Es handelt sich um eine Saalkirche mit einem durch eine mehreckige Abside verlängertem Chor, eine südlich gelegene Sakristei und ein Glockenturm quadratischen Querschnitts mit vier Stöcken. Die Kirche war von einer Innenhofmauer umgeben, die um 1884 niedergerissen wurde.
1507 erhält man von der Provinz Sibiu für den Bau der Kirche in Lovnic eine Zuwendung in Wert von 6 Florinen. 1698 wird eine Sammelspende zum Kirchenbau durchgeführt. 1702 wird in der Kirche eine Kassettendecke und Holzkästen eingebaut, und 1758 wird die Kirche restauriert. Zwischen 1883-1884 wird die alte Wehrkirche abgerissen. Es wird aber an ihrer Stelle eine neue gebaut. Aus einer Zeichnung von M. Schlichting wird mehr oder weniger ersichtlich dass die Kirche einen befestigten Chor hatte, der mit einem Verteidigungskorridor, mit Gegenmauern, Pechöffnungen und Schießscharten ausgestattet war. 1884 wird der Grundstein zur neuen Kirche in Lovnic gelegt, und die Architekten dafür waren, wie vorher erwähnt, Johann und Karl Letz aus Schäßburg. 1886 werden die Arbeiten beendet, und der geräumige und helle Saal der neuen Kirche hatte im Westteil einen 47 m hohen Glockenturm. In einer Zeichnung des Josef Pankratz aus dem Jahr 1884 befand sich der alte Glockenturm im süd-östlichen Teil der Kirche. Der Turm fungierte als Glocken- und Torturm. Das pyramideförmige Dach wurde durch eine Umleitung mit Schalllöchern geteilt.

Reps
Die evangelische Kirche und der befestigte Innenhof Reps


Die Kirche wurde im XV. Jahrhundert im gotischen Stil gebaut und ist ein saalförmiges Bauwerk. Im XVII. Jahrhundert wurde das Kirchengewölbe, wie stets im gotischen Stil, errichtet. Die Kirche war dem Heiligen Jakob gewidmet. Sie hat ein gotisches Bogenportal. An der Südwand, über der Galerie, können Freskenreste aus der Zeit vor der Reformation besichtigt werden.
Im XV. Jahrhundert wurde die Halle der Kirche in Rupea im gotischen Stil gebaut. Im XVII. Jahrhundert wird das gotische Gewölbe des Saals errichtet, das später durch eine Kassettendecke ersetzt wurde. 1665 wird die Dachumhüllung angebracht. 1713 findet, gemäss einer lateinischen Inschrift, die Renovierung der Kassettendecke statt, und im Jahr 1727 wird die Orgelgalerie angestrichen. Zwischen 1930-1931 werden Reparaturen an der Kirche durchgeführt und es werden nicht weniger als 16 anatolische Teppiche verkauft, um die Renovierungsarbeiten zu finanzieren. Das gotische Bogenportal an der Südseite des Saals hat dreifache stufenartige Balkenstützen mit konkaven Abdrücken, Rundstäben und zwei rechteckige Stangen. Ein Teil der Verzierungsdantelle ist an der Westgallerie erhalten worden. Das Westportal, ebenfalls gotischer Herkunft, hat Bogentürstürze (Konsolen, Kragen) und eine Balkenstütze, die mit Rundstäben und mit konkaven Abdrücken bedeckt ist. Die Portalwand der Sakristei besteht in drei Stangen die sich oben verflechten und einen Türsturz „kragenartigen Bogens” ausmachen. Sie gehen vom Fundament aus mit Adern und schliessen zwei konkave Abdrücke ein. Die Fenster der Kirche haben noch ihre Steinrahmen; nur das Nord-Westfenster ist mit einer Verzierungsspitze versehen. Im Chor und in der Sakristei sind Konsolen erhalten worden. An der Südwand, über der Galerie können Reste von Fresken aus der Zeit vor der Reformation besichtigt werden. Sie sind in Gruppen zusammengestellt und stellen Menschengestalten in Naturgrösse in unterschiedlichen Bewegungen dar, Sie stellen „kompakte Gruppen dar und weisen Ähnlichkeiten mit orientalischen Gemälde auf”. Die Wandgemälde befinden sich unter Kalk. In der Südwand des Chors befindet sich eine geheime Nische aus dem Spätgotischen, die eine kleine, im sächsischen, „bäuerlichen Stil” bemalte Holztür hat.

Die evangelische Wehrkirche Schweischer

Die Kirche wurde im XV. Jahrhundert im spätgotischen Stil gebaut, als Saalkirche ohne Turm.
Das Bauwerk bestand in einem einzigen rechteckigen Block, "ohne jede Trennung zwischen dem Chor und dem Schiff". Die Fenster waren klein und eng; nur diejenigen im Chor trugen spätgotische Verzierungen, und darüber standen in zwei Stöcken eingegliederte Zinnen. Es muß erwähnt werden dass im XV. Jahrhundert eine Saalkirche ohne Turm gebaut wurde. In der Zusatzausgabe der Veröffentlichung "Curierul Transilvan / Siebenbürgischer Bote" vom 1856, November, stand dass das Baujahr 1452 gewesen wäre, ohne aber dass jede ünterstützende Quelle angegeben wurde. Die Kirche ist 18 m lang, wovon 8,5 m dem Chor und 9,5 m dem Schiff zukommen. Die Breite des Chors beträgt 5 m, und diejenige der (Seiten-) Schiffe 6,5 m. Der Chor hat einen vieleckigen Schluß. Der Saal und der Chor trugen darüber ein Kreuzgewölbe. In dessen Mitte wurde ein (Gewölbe-) Schlüssel gefunden, der einen lateinischen Text trug: "O Maria anno domini milesimo... 52", in Übersetzung: "O Maria, Jahr Gottes im Tausenden ... 52". Als bisher unbekannte Eigenschaft, ist der Glockenturm in Fiºer von der Kirche getrennt. Um 1515 wird die Kirche befestigt. Mithin erhöhen sich über dem Saal des Bauwerks zwei Verteidigungsetagen, wovon die obere Etage einen Verteidigungskorridor hat, der auf starken waagerechten Bälken steht. An der Südseite befindet sich eine Tür aus mächtigen Eichenholzteilen, die nach Aussen durch ein Stahtband fixiert ist, und welche zwei Zinnen trägt. 1621 wird eine auf Lateinisch beschriftete Tür eingebaut, und in den Jahren 1625 und 1629 erfolgen Erkundungsarbeiten zwecks Reparaturen. 1842 mußte das Chorgewölbe abgerissen werden. Es wurde schlechthin durch eine Decke ersetzt. Im Chor wurde ein Tabernakel aus dem XV. Jahrhundert gefunden. Der jetztige Glockenturm wurde 1862 aufgrund eines älteren Turmes ausgebaut. Er befindet sich in der Linie der Ringmauer, ist also von der eigentlichen Kirche getrennt. Die Sanierung von 1894 hat leider die Verteidigungsetagen beseitigt, die durch ein viergabeliges Dach ersetzt wurden. Die umgebenden Kurtinen stellen einen ziemlich regelmässigen Innenhof dar. l605 wurde diese Festung von den Türken zerstört und wurde später wahrscheinlich wiedergebaut und ergänzt. Die beschriebenen Arbeiten könnten aber gegen Ende des zweiten Jahrzehnts des XVI. Jahrhunderts datiert werden, auf jeden Fall vor 1522, als im Chor der polyptische Altar aufgebaut wurde.

Homorod
Die evangelische Wehrkirche Hamruden


Stark und solide, ausgestattet mit einem Doppelinnenhof, wurde die sakrale Burg in Hamruden in den Jahrhunderten XV.-XVI. realisiert. Sie wurde ringsum die evangelische Kirche (XIII. Jahrhundert) errichtet. Die Kirche besteht in einem „bedeckten” Saal, mit einem quadratischen in Kreuzform auf Ogiven gewölbten Chor,  einer halbrunden Abside, und einem Glockenturm mit Westtribüne. Sie war dem Heiligen Petrus gewidmet. Das kirchliche Bauwerk trägt Wandgemälde des XIV. und des XV. Jahrhunderts im Chor.
Am Anfang des XIII. Jahrhunderts wird eine Basilika romanischen Stils gebaut: Eine Saalkirche mit quadratischem Chor und Halbkreisabside (9,8 x 5,8 m), mit dem Saal (10,4 x 9 m) und mit dem Westturm.
Der Chor verfügt über ein Kreuzadergewölbe. Die Gewölbeader mit viereckigem Profil sind bruchbogenförmig und sammeln sich in einem Gewölbeschlüssel, der eine sonnenblumenartige Fensterrose trägt. Der Chor erhielt anfänglich drei kleine Fenster, die heute zugemauert sind. Der Westturm stand vor der Kirche. Das kreuzförmig gewölbte Erdgeschoß des Glockenturmes bildet ein Vornaos (Eingangssaal), worin ein romanisches Portal mit Profilen in drei Stufen oder mit Bogenbrüstung steht. Das Schiff trug eine Decke, aber das Erdgeschoß des Glockenturmes und der Chor hatten von Anfang an Kreuzgewölbe, und die Abside die übliche Halbkugel. Im zweiten Stock des Turmes wurde ein Westgang angebracht, der sich mit einem Wölbungsbogen in den Naossaal der Kirche öffnete. Im Chor befinden sich Fragmente erhaltener Wandgemälden, die eine „gotische Zusammensetzung” zeigten. Sichtbar sind noch: ein Kruzifix, Vir dolorum, mit Jesu’ Haupt, umgeben von einem „Heiligenschein” – eine die abendländische Malerei kennzeichnende Eigenschaft, besonders für die zweite Hälfte des XIV. Jahrhunderts.  Das sieht der „Heiligenscheine der Abendmal-Szene” von Mãlîncrav sehr ähnlich, dahinter eine Darstellung Jesu auf einem Regenbogen thronend und zwei Büsten, darunter „ein Engel mit Gebetriemen”. Das Gemälde ist aber verwischt und daher schwierig, es mit Blick auf die Stildetails zu analysieren. Um 1500 wurde die ursprüngliche Holzdecke der Kirche durch ein gotisches Gewölbe ersetzt. An den Ecken des Saals wurden vier Säulen hinzugefügt. Von diesem Gewölbe ist uns ein Wölbungsschlüssel erhalten geblieben. Über dem Chor wurde ein sehr hoher, achtstöckiger Turm als Kirchenbollwerk gebaut. Der Turm hat Schießscharten und einen mit hölzernen Verteidigungskorridor. 1623 brennt das Turmdach über dem Chor nieder und 1626 wird ein neues gebaut. Eine lateinische Inschrift belehrt uns diesbezüglich. 1641 ist das auf einer Holztür gemalte Jahr. Im XVIII. Jahrhundert werden an der Wand des Saales Gänge gebaut. 1792, während eines Brandes, fällt das Deckengewölbe zusammen; hinterher bekommt der Saal eine kassettenartige Decke. 1880 werden Totalreparaturen durchgeführt. 1932 werden die Glocken  des Westturms in den Turm über dem Chor versetzt. 2000 wurde die Kirche mit Unterstützung des ehemaligen Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, Seiner Excellenz Klaus Terfloth, renoviert.

Die evangelische Kirche und der befestigte Innenhof Sommerburg

Im XV. Jahrhundert wurde eine gotische Saalkirche gebaut. Die Kirche in Sommerburg hatte in ihrem Bestand einen wertvollen Altar aus dem Jahr 1520, der 1909 nach Cluj verbracht wurde.
Im XV. Jahrhundert wurde eine gotische Saalkirche gebaut. Im süd-östlichen Teil befindet sich das Tor und der Glockenturm. 1663, laut Heinrich Muller, greifen die Soldaten des moldavischen Vojvoden Eustratie Dabija überraschend die Ortschaft Jimbor an; sie beuten alles auf ihrem Wege aus, Bauernwirtschaften, Häuser, die Kirche, die Burg. Die Einwohner flohen in die Burg auf dem Hügel. In diesem Augenblick drangen die Leute des Vojvoden – Kasachen, Tataren und Moldauer – verärgert in die Häuser und in die Kirche  ein, wo sie alles, was dort zum Überleben gespeichert war, raubten. 1705 gibt es in Sommerburg ein Brand, und 1779 ist die sächsische Gemeinde dem Aussterben nahe. 1784 wird ein neues evangelisches Kirchengebäude errichtet.

Die evangelische Wehrkirche Streitfort

Die Kirche wurde im XIII. Jahrhundert als romanische Basilika, mit Hauptschiff und quadratischem Chor gebaut. Sie wurde im XVII. Jahrhundert renoviert. Sie hat eine Befestigung in Form eines unregelmässigen Vierecks, und die Höhe der Mauern beträgt 6-7 m.
Im XIII. Jahrhundert wird eine romanische Basilika mit Hauptschiff und quadratischem Chor gebaut. In der Basilika wurden drei Traveen erhalten. Im Chor befinden sich Reste von Wandgemälden, die gut sichtbar sind. Im XV. Jahrhundert verfällt das Seitenschiff der Basilika. Das Seitenschiff wurde vollständig beseitigt, und die Gewölbebögen des Hauptschiffes wurden zugemauert. Die Ausmasse des Raumes sind: 25 x 5,7 m. 1621 finden Sanierungsarbeiten an der Kirche in Mercheaºa statt, zu lesen in einer Inschrift über dem „Balglagerraum” der evangelischen Kiche. 1623 wird eine Inschrift am unteren Dachteil auf einer Fachwerkwand entdeckt. Während der Neuzeit befand sich der Eingang in den Saal an der Nord- und an der Südseite.
Um 1800 wurde an der Westseite ein Teil der Ringmauer abgerissen, damit man das Rathausgebäude bauen konnte. Der Nord-Westturm wird zum „Speckbollwerk". 1899 werden der Süd-Westturm und die befestigte Westmauer abgerissen, um die Schule zu bauen. 1847 wird eine Inschrift in deutscher Sprache entdeckt, die die Jahre 1603 und 1617 erwähnt: mit einem stolz-ironischen Text: „Wie fein steht es, wenn die grauen Häupter weise und die Herren fursichtig sind". Der Hof der Wehrburg ist ungefähr 64 x 45 m gross. Von den vier Türmen der Befestigung steht nur noch der südliche. In der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts verfällt der nord-östliche stark. Zwischen 1848-1858 wird der an der nord-östlichen Seite der Kirche befindliche Glockenturm errichtet. Er wurde an der Stelle eines ausgebauten Turmes errichtet, der die Gestalt eines Bollwerks hatte, das jedoch zusammengefallen ist.

Ticus
Die evangelische Wehrkirche Deutsch-Tekes


Die Kirche wurde im XV. Jahrhundert gebaut. Von der mittelalterlichen Kirche ist nichts mehr übriggeblieben. Die Kirche in Deutsch-Tekes wurde im neuklassischen Stil des Anfangs des XIX.
1494 erhält die Gemeinde von dem „Haus der Sieben Stühle” eine finanzielle Beihilfe in Wert von 8 Florinen, für den Bau der Kirche in Deutsch-Tekes. Von der überirdischen mittelalterlichen Kirche ist nichts mehr übriggeblieben. 1520 erhält Deutsch-Tekes, für die Stärkung der wiedergebauten Kirche, noch eine finanzielle Beihilfe von den Sieben Stühlen. 1550 geben die „Sieben Stühle” weitere 10 Florine für die Restautierung der Kirche. 1658 wird Deutsch-Tekes völlig von den türkisch-tatarischen Horden während deren Zug in Siebenbürgen. 1802 fallen der Kirchenturm, die Gewölbe und die Ringmauer infolge eines zerstörerischen Erdbebens zusammen. Zwischen 1804-1806 werden der Glockenturm und der Westteil der Kirche wiedergebaut. Der Turm hat grosse, halbrunde Fenster auf drei Seiten. Der Turm hat hat ein pyramideförmiges Dach mit schwellungsförmigen Kapitells (Zusätzen); darüber steht ein Gipfeltürmchen und ein Globus. Zwischen 1823-1827 wird eine neue Kirche gebaut, dabei war Michael Schneider aus Merghindeal „Baumeister”. Die Ausgaben stiegen auf 6295 Florine. Die neue Kirche hatte einen Saal mit Glockenturm. Der Chor hat einen trapezförmigen Plan, der Kirchensaal hat drei Traveen mit Bälken, Pilaster und ein Stärkungs- oder Aderbogen die getrennt sind. Die Traveen sind mit einem Gewölbe böhmischer Art bedeckt, der Chor hat ein erneuertes „fassartiges” Gewölbe in demjenigen Teil der dem trapezförmigen Plan entspricht. In den zwei Westteilen der Traveen und an der Westseite wurden im Innenbereich Gänge aus Mauerwerk gebaut.
Die Festung hat einen unregelmässig-rechteckiger Plan. Die Ringmauer war ursprünglich ca. 8 m hoch und an den vier Ecken stand einmal je ein Turm. Im Süd-Ostteil der Festung fehlt ein Turm, da dort eine Schule steht. 1803, infolge eies Erdbebens, wurde der Westteil der Mauer (die Mauerfassade) zerstört und mußte wiedergebaut werden. Der Nordteil der Ringmauer weist zwei Zinnenreihen auf. 1895 wird ein neues Schulgebäude errichtet, deswegen wird ein Teil der Mauer abgerissen. Die heutige Ringmauer ist im Durchschnitt 5-6 m hoch. Die Zinnen an der Nordseite befinden sich in 6 m Abstand voneinander. Die Mauer und der Turm zeigen Risse auf, obwohl sie aus Stein gebaut waren.

Galt
Die evangelische Wehrkirche Galt


Die Kirche wurde im XIII. Jahrhundert im romanischen Stil gebaut. Sie war dem Heiligen Andreas gewidmet. Ursprünglich war sie eine romanische Basilika mit Westturm. Das Westportal, der Triumphbogen und etliche Reste von manchen Doppelfenster sind immer noch romanischen Stils. Die Kirche wandelte sich zu einer gotischen. Sie verfügt über einen barocken Altar aus dem XVIII. Jahrhundert, der vielleicht auch Rokokoeinflüsse haben könnte. Ein Kreuzigungsgemälde aus dem XVI. Jahrhundert, von einem älteren Altar, steht im Kirchenschiff. Die Kirche hat einen ovalen Innenhof mit drei Bollwerken davon zwei quadratische und ein mehreckiges.
1494 erhält Galt eine Zuwendung, eine Beihilfe in Wert von 8 Florinen für Bauarbeiten an der Kirche, wahrscheinlich für deren Befestigung. Um 1500 wurde das Seitenschiff abgerissen und die Wölbungsbögen zugedeckt, zugemauert. 1658 lag die Kirche in Ruinen, und 1667 wurde die Kirche in Galt mit Stroh bedeckt. 1702 fanden Reparaturarbeiten an der Kirche statt. Das Strohdach wurde durch ein Schindeldach ersetzt. 1761 gibt es ein neues Turmdach. 1843, nach den Erdbeben aus den Jahren 1802 und 1829, wurde der dabei beeinträchtigte Turm abgerissen, und bei diesem Anlaß wurde auch das Westportal freigestellt. In neueren Zeiten erhielten der Chor und die Absiden, anstelle des Kreuzgewölbes und der Halbkuppel ein gerades zylindrisches Gewölbe mit Wölbungslünnette.
Der ovale Innenhof der evangelischen Kirche in Galt ist mit drei Bollwerken versehen, wovon zwei ursprünglich quadratisch waren und eines mehreckig, „wahrscheinlich später hinzugefügter Bollwerk”. Die Teile im Süden, Westen und Norden des Turmes wurden im Zeitraum der XV.-XVII. Jahrhunderte errichtet. Die Ausmaße der Vielecke beliefen sich auf 52 x 35 m, und die Ringmauer „erstreckte sich zwischen befestigten Türmen und Bollwerken”. Um 1600 wurde im nord-östlichen Teil der Kirche ein fünfter Turm gebaut. Dieser hatte kreuzblattförmige Zinnen, wie diejenigen einer Eichel. Heute wird an der Stelle des Südteiles der Ringmauer eine Schule gebaut. Gleichzeitig werden noch zwei Kapellen errichtet. Das Pfarrhaus wurde 1826 gebaut.

 
 

[19.08.2008]
 

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